Für Sie das 'Zitat des Tages' als Bildschirmschoner.
Ab sofort haben Sie das Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung, Armut und Krankheit. Als während der Naziherrschaft Millionen Deutsche fliehen mussten, weil sie an die falsche Religion glaubten, kam der Gedanke auf, dass der internationale Humanismus ein uneingeschränktes Asylrecht hervor bringen müsste. Im Grundgesetz von 1949 ist es garantiert, und was ist unter der Angst der Deutschen vor "Überfremdung" und der gelebten "Realpolitik" geblieben?
Wir sind ein armes Land, dass seine hehren Ziele lange auf dem Altar des individuellen Erfolgs geopfert hat. Armes Deutschland, wir schrumpfen uns lieber kaputt, als unseren Wohlstand mit den Verfolgten der Welt zu teilen. Wie gut, dass in Kürze Weihnachten ist und wir unser Gewissen mit einer großzügigen Spende von 50 Euro beruhigen können. Hoffentlich sterben Weihnachten nicht so viele Flüchtlinge im Mittelmeer, bei dem Versuch das gelobte Land "Europa" zu erreichen. Bilder von Wasserleichen können einem ja das ganze besinnliche Weihnachtsfest vermiesen.
Trotzdem wollen bei der Weltklimakatastrophe - pardon -konferenz in Kopenhagen anscheinend nur wenige Staaten die Welt retten, und falls die Flüchlingsströme anwachsen, weil es in vielen Ländern keine Lebensgrundlage mehr geben wird, kann man die Zäune um das eigene Land erhöhen, ganz nach dem Motto: "Auch wenn euer Land absäuft, bleibt wo ihr seid, kommt bloß nicht zu uns." Da bekommt der Begriff "Weltrevolution" plötzlich eine ganz neue Bedeutung. Aber die Amerikaner planen ja schon auf dem Mars zu siedeln, das kommt bestimmt viel billiger!