Zitat des Tages

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Mittwoch 19.6.2013
Es gibt eine Beredsamkeit des Schweigens, die tiefer eindringt, als es das Sprechen könnte.
- Blaise Pascal -
französischer Mathematiker, Physiker und Philosoph
* 19.6.1623 Clermont-Ferrand
19.8.1662 Paris

Kommentar zum Zitat des Tages
25. KW 2013
Es war schon immer teuer, einen guten Geschmack zu haben.
- Günter Herlt -
deutscher Autor und Moderator
* 18.6.1933 Berlin

Kommentar zum Zitat der Woche
Juni 2013
Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.
- Jean-Baptiste Massillon -
französischer Bischof
* 24.6.1663 Hyères, Var
28.9.1742 Beauregard-l'Évêque, Puy-de-Dôme

Kommentar zum Zitat des Monats
 
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05.01.12 : "Die Treibjagd auf den Präsidenten" bzw. "Die große Stunde der Pharisäer"

Antwort zum Kommentar für das Zitat des Tages am 05.01.2012

Sehr geehrter Herr Seipp,

mit Ihrem Kommentar haben Sie mir aus dem Herzen gesprochen!

Wie die Pressemeute mit dem Präsidenten umgeht, ist der eigentliche Skandal! Sicher der Bundespräsident  hat Fehler gemacht, dafür wurde er zu Recht kritisiert und dafür hat er sich entschuldigt! Aber dann muss auch irgendwann damit Schluss sein. Wenn man nach unseren selbsternannten und selbstgerechten Moralaposteln der Opposition und der Presse ginge, müssten wir zukünftig unsere Präsidenten unmittelbar nach dem Erreichen des 6. Lebensjahres wählen, um sicher zu sein, dass er keinerlei Vorleben hat und ihm für die Zukunft jeglichen Umgang mit wohlhabenderen Freunden untersagen.

Wer gibt der Presse eigentlich das Recht, den Präsidenten einem hochnotpeinlichen Verhör zu unterziehen, um dann, wenn dieser nicht willfährig und schnell genug auf zum Teil privateste Fragen antwortet, sofort beleidigt auf zu heulen und dann über einen Angriff auf das heiligste aller Güter, die Pressefreiheit zu klagen?

Und dann die dämlichste, im Fernsehverhör gestellte Frage, warum er denn nicht bei Einladungen von Freunden z.B. jeweils 150,- Euro pro Nacht hinterlassen hätte? Den Journalisten beispielsweise, der bei jeder Einladung alles selbst bezahlt, wird man wohl vergeblich suchen! Aber würden nicht gerade auch hier die gleichen Spielregeln gelten, sich nicht als Hüter der politischen und sonstigen Moral, von den zu Kontrollierenden, Kraft ihrer Pressemacht, Vorteile zu verschaffen und sich vielleicht damit korrumpieren zu lassen?

Oder was ist mit Politikern, die nur Ihres Mandats wegen in Talkshows eingeladen werden und wie man hört, sich dafür fürstliche Honorare bezahlen lassen? Erlangen diese damit nicht zum Teil Vermögensvorteile, die dann die Unabhängigkeit des Abgeordneten, z.B. bei Gesetzesvorhaben auf das Schwerste beeinträchtigen?

Merke: "Wer im Glashaus sitzt..........."

Mit freundlichen Grüßen
Franz Rohrer